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Störung

Mehrere Glasfaserausfälle in Frankreich

Betroffene Komponenten : Globales IPv4-Netzwerk (Betriebsbereit), Globales IPv6-Netzwerk (Betriebsbereit), 🇫🇷 Paris-Magny (PAR) (Betriebsbereit), 🇫🇷 Marseille (MRS) (Betriebsbereit), Optisches Transportnetz (Betriebsbereit), 🇨🇭 Lausanne-Crissier (QLS) (Betriebsbereit)

  1. Behoben

    Sämtliche Glasfaserausfälle wurden im Laufe des gestrigen Tages und der vergangenen Nacht behoben. Unsere Dienste wurden insgesamt nur sehr wenig beeinträchtigt, dank der Redundanz unseres Netzwerks. Die wenigen Sonderfälle wurden laufend behandelt.

    Derzeit geht man von einer organisierten Sabotage aus. Die Polizeikräfte wurden überall in Frankreich noch vor Beginn der Reparaturen eingesetzt, um die notwendigen Feststellungen zu treffen.

  2. Beobachtung

    Seit 02H15 stellen wir mehrere Glasfaserausfälle auf einigen unserer Interconnections in Frankreich fest, andere Betreiber melden dieselben Störungen.

    Dieser Vorfall scheint mit einer koordinierten Tat von Vandalismus/Sabotage gegen mehrere Interconnectionspunkte der französischen Glasfasernetze zusammenzuhängen.

    Durch die Architektur des Netzes von PulseHeberg ist die Auswirkung gering:

    • Für alle unsere Interconnections in Frankreich mit den wichtigsten Internetanbietern stellen wir derzeit keine Verhaltensänderung oder erhöhte Latenz fest.
    • Für unsere europäischen Interconnections stellen wir bei einigen Betreibern eine leichte Erhöhung der Latenz infolge des automatischen Umleitens fest.
    • Für unsere interregionalen Interconnections zwischen Ile-de-France und PACA stellen wir eine Latenzerhöhung zwischen 02H15 und 06H15 fest\. Der Traffic wurde um 06H15 manuell über einen anderen Pfad umgeleitet, die Latenz ist seitdem nahezu normal.
    • Für unsere internationalen Interconnections haben wir einen geringen Packet Loss von etwa 10 bis 15% über die Betreiber CogentCo und Hurricane Electric in der Region PACA Richtung Nordamerika festgestellt. Wir haben unsere Peerings mit diesen beiden Betreibern getrennt, um den Traffic um 10H30 anderswohin umzuleiten\. Seitdem stellen wir keinen Packet Loss mehr fest.

    Unsere verschiedenen Monitoring-Sonden und Analysen zeigen zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Störungen, wir bleiben aufmerksam und beobachten die Entwicklung der Situation.

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